Das Missionsziel lautet "Erobern Sie Rom!", dies weckt nun bei fast jedem den Eindruck, dass er den Römer besiegen muss und fertig. Haha, weit gefehlt auch der Wikinger zählt zu Rom, wie und warum auch immer, also bereiten wir uns auf eine konkrete Massenschlacht vor.
Wir selbst landen in Portugal an, jedoch schon mit zwei bis drei Expansionstürmen befinden wir uns in Frankreich und können über Monaco an den Alpen entlang den Römer theoretisch angreifen, theoretisch, denn tun wir es praktisch wird uns der Gegenangriff der Wikinger einplätten.
Wer möchte kann sich auch schon ganz zu Anfang den Spaß verderben und auf der Insel südlich des Startpunktes einen Turm bauen. Ist er besetzt, kann man nicht mehr verlieren, weil man alle Türme abreissen kann, die die KI auf dem Landweg erreicht. Folglich kann man sich in Ruhe der Aufarbeitung der Gegner widmen.
Doch zunächst der Reihe nach.
Wir haben in dieser Mission reichlichst Platz zum Aufbauen, das ist einerseits schön, verleitet jedoch andererseits gerne dazu gerade am Anfang zu viel zu bauen und sich damit festzurennen. Auf einen Blick erkennt man, dass man es hier mit einer "High Ressources" Mission zu tun hat, so hat man unter anderem gleich 3 Sensen im Fundus. Das deutet darauf hin, dass man viel bauen soll .. hehe .. machen wir auch.
Zunächst Expandieren und Steinfelder erschließen, die Bauwirtschaft ordentlich in Schwung bringen und für Siedlernachschub sorgen(!). Die beiden Berge (im Norden und im Süden erschließen, die Nahrungsindustrie anfangen und in die Schwerindustrie einsteigen, bisher alles Routine. Achtet jedoch darauf ausgeprägten Gebrauch von Zwischenlagern zu machen, damit kein Betrieb im Leerlauf dahingammelt, dies kostet Zeit, die wir gebrauchen können. Dabei immer weiter nach Osten expandieren, dort findet Ihr dann auch einen Fluss, gut getarnt unter reichlich Bäumen ich musste 4-5 mal hinsehen bis ich ihn gefunden hatte 8-).
Auf den Bergen stellt die Minen von Anfang an sehr eng auf und packt so viele wie möglich im Laufe der Zeit drauf, dabei die Nahrungswirtschaft (vor allem Brot) immer weiter ausbauen und mit mehreren Kasernen und einigen Goldschmelzen für eine starke Truppe sorgen. Die Verteidigungsanlage stellen wir nach zentral Frankreich, um unser Gebiet zu sichern. Die Anlage muss dringend aus mehreren großen Türmen bestehen, denn wir haben es mit einer heftigen Wikinger KI zu tun, die gerne mit Axtkämpfern angreift und auch gelegentlich Thors Hammer auspackt, da kann ein Turm mal schnell weg sein, wenn es der einzige war .. tja, kann man nur noch auf ein Savegame hoffen. *gg
Achtet darauf Eure Siedlung so auszurichten, dass der Kern an der Landungsstelle liegt, aber die Schwerindustrie noch Osten zum Gegner hin ausgerichtet ist, also diese mit der Expansion "mitwandern" lassen. Die ganze Sache hat einen einfachen Grund, den ich später beim Angriff auf den Römer näher erläutern werde.
Während wir so aufbauen und eine ungemein lauffähige Siedlung erstellen (immer genug Träger!!!!!) wächst in uns der Übermut und mit der ersten Hundertschaft Level 3 Soldis attackieren wir entlang des Mittelmeeres den Norden Italiens (1), sehr weit ins Landesinnere dürfte man kaum kommen, aber bis zum ersten großen Turm dürfte es locker reichen, damit haben wir uns einen Teil der Alpen unter den Nagel gerissen, der rohstoffreich ist ... schön! *g
Nun aber wird es ernst, denn der Wikinger, der auf eine geschichtlich nicht nachvollziehbare Weise mit dem Römer verbündet scheint, startet normalerweise einen mächtigen Frontalangriff. (Es sei denn Ihr habt mehr, daheim gelassen dann traut er sich net so recht *g). Wenn Eure Verteidigungsanlage ordnungsgemäß steht wird sie diesem Angriff jedoch standhalten und die Truppe des Wikis wird abgefangen. Dabei ist es natürlich enorm hilfreich zahlreiche Bogenschützen zu haben.
Mit dem ersten Angriff haben wir eine Schneise ins Gebiet des Römers geschlagen, denn nördlich der Alpen hat er auch schon kleine Türme stehen, nun die lassen wir zunächst mal stehen, denn sie bilden einen Schutz gegen den Wikinger, der auf diese Weise nicht in unser Gebiet siedeln kann, der Römer auch nimmer, bekommt ja kein Baumaterial mehr hin. *g
Es werden immer wieder kleinere Angriffe der Wikinger und teils auch der Römer erfolgen, aber die sollten abzufangen sein. Nach einer Zeit x hört der Wikinger übrigens mit den Angriffen auf .. auch gut.
Wir rüsten weiter auf und sammeln Soldaten was das Zeug hält. Weiterhin beginnen wir die Landschaft mit Zierobjekten zuzupflastern. Wenn die Kampfkraft die 100% überschritten hat, starten wir den nächsten Angriff (2) auf den Römer. Unser Ziel ist es dabei die nördliche Schwerindustrie, die nördlichen Kasernen und vor allem die Schwerindustrie, sowie die Minen zu zerstören, bzw. uns die Alpen komplett unter den Nagel zu reißen, dass dann eine Verbindung der beiden Siedlungsgebiete erfolgen muss, brauche ich wohl hoffentlich nicht extra zu erwähnen. (Vorsicht! dabei fallen vermutlich Eure Einstellungen an den Kasernen bezüglich der Rekrutierung auf NULL, wieder einstellen die Dinger!)
Also den Angriff nicht tief in den Süden ausweiten, sondern am Berg entlang nach Osten, wenn der ganze Berg feindfrei ist, noch soweit nach Süden wie möglich, je mehr Schaden umso besser.
Nun wird der Grund ersichtlich aus dem vorhin gesagt wurde, man solle die Schwerindustrie nach Möglichkeit mit der Expansion nach Osten "wandern" lassen. Die eroberten Alpen sind enorm Rohstoffreich und wir brauchen dringend neue Minen, denn die alten gehen langsam zur Neige. Folglich müssen wir die Alpen neu erschließen und die Wege zur Schwerindustrie sind nicht so weit. Dennoch werden wir nicht umhin kommen einen Teil der Schmieden und Schmelzen im Hinterland abzureißen und neue Schmelzen und Schmieden direkt am Berg aufzubauen. Die Bauzeit holt Ihr durch die kürzeren Wege locker wieder raus!
Den Römer komplett abzuräumen ist nun nicht mehr DAS große Problem (3), größer ist das Problem mit dem Wikinger. Er hat im Laufe der Zeit mächtig viele Soldaten angesammelt und es wird Euch schwer fallen eine Übermacht zustande zu bringen, gut unmöglich ist es nicht, aber auch nicht nötig *g.
Stampft noch ein schönes Zierobjektgelände aus dem Boden und bringt die Kampfkraft weit jenseits von 100% (bei 150% ist erst schluss *g) und fangt dann so langsam mit dem Angriff an.
Wir gehen nun mit einer versammelten Truppe von was um die 300-400 Mann gegen den Wiki vor (4+5) und zwar 2 Gruppen Bogenschützen nebst Hauptmann vorweg und ne gemischte und eine reine Schwertertruppe hinterher. Bei diesem Vorgehen regen wir uns kurz darüber auf, dass der Hauptmann immer seiner Truppe davonrennt *gg und fangen ihn wieder ein.
Naja, beim Angriff gilt es keine besondere taktische Vorgehensweise zu beachten, feste druff lautet die Devise und die eigene Verteidigungsanlage nie allein lassen, man weiß wie ma so ein Gegenangriff erfolgt.
Nach einer Zeit des Metzelns und des Nachziehens von neuen Truppen, die Ihr daheim immer weiter rekrutiert (dabei ein großes Wohnhaus nach dem anderen bauen!!!!!) ist auch der römische Wikinger Geschichte und die Mission, sowie die Mayakampagne ist gewonnen. |
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