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Loesungen/OCD/Einzelspielerkarten
Coast of Death
Völker
 =Wikinger (KI)
 =Mayas (KI)
 =Römer (Spieler)
Zeitbedarf
etwa 1,5-2,5 Stunden
Schwierigkeit
Wenn man den Start richtig erwischt

Siegbedingungen:
Besiegen Sie beide Gegner!
 
Lösungsweg 1. Alternative von Spider Five
Eigentlich war ja nach meinem Arbeitsplan diese Karte noch nicht dran, aber nach dem der nette Kartenersteller meinte, dass diejenigen die "S IV für zu leicht befinden" nach dem Spielen dieser Karte von dieser Meinung abkommen würden, gab es für mich nur eins, alles liegen und stehen lassen.

Auf! Geschwind ... Karte spielen ...

Ich hatte zu der Karte ja schon mal einen Kurztipp abgegeben, dafür hatte ich mir die Karte nur kurz angeschaut und folgende Vorgehensweise vorgeschlagen:
Mit der Fähre und den Trägerdieben die dringend benötigten Äxte und die Säge von der südlichen Insel zur nördlichen Hauptinsel zu schaffen, um dort dann die Bauwirtschaft aufzubauen, der natürlich sofort der Bau der zwei Häfen nachfolgen sollte. (Einer im Norden und einer im Süden)

Nachdem ich nun einen weiteren Blick auf diese Karte geworfen habe, entschloss ich mich für einen Weg ohne den Bau von Häfen. Man braucht diese Gebäude nämlich überhaupt nicht um diese Karte zu bewältigen, und vor allem erspart einen die Nichtbenutzung dieses Handelsystems eine Menge Ärger und Frust. Es wird sicherlich der Tag kommen an dem die Macken des Handelssystems gefixt sind.

Der talentierte Designer hat uns hier die Problemstellung aufgegeben, den Überblick über zwei Wirtschaftskreisläufe zu behalten und dafür zu sorgen, das keiner der beiden Wirtschaftskreisläufe ins Stocken gerät. Dies wäre noch nicht das Problem, jedoch befinden sich die beiden Kreisläufe auf unterschiedlichen Inseln, da liegt das Problem. Die kleine Insel im Süden sollte immer einen Turm von uns beherbergen, den sogenannten letzten Turm, das bedeutet für uns, dass wir dieses Spiel eigentlich gar nicht verlieren können. Risikofreudige Naturen können natürlich auch diesen letzten Turm in der nördlichen Siedlung platzieren. Ich rate jedoch dazu dieses nicht zu tun, da wir unsere Soldaten zunächst einmal für wichtigere Dinge einsetzen, anstatt sie durch die Turmbewachung und -Verteidigung unnötig zu binden.

Ein weiteres Problem, das sich uns auf den ersten Blick stellt ist das Fehlen sehr wichtiger Werkzeuge in unserer nördlichen Siedlung (von nun an Hauptinsel genannt). Die Ausgangssituation in der Hauptsiedlung ist also denkbar schlecht, da uns Äxte und Sägen fehlen um dort eine Forstwirtschaft aufzubauen (Holzfäller, Sägewerk).Mal sehen ob wir uns diese Sachen nicht bei einem der beiden Völker besorgen können.
Planierer und Bauarbeiter sind jedoch vorhanden!

Auf der kleinen Insel im Süden, die ja eigentlich dafür gedacht ist unsere Hauptinsel mit den Sachen zu versorgen, die dort Mangelware sind, liegen auch schon die begehrten Äxte und eine Säge rum. Des weiteren finden wir aber noch etwas, was wir viel besser werden gebrauchen können, nämlich Schaufeln, zehn an der Zahl.

Der Kartenersteller wollte eigentlich noch zwei Häfen auf seiner Karte platzieren, doch die wackeren Mannen aus Mühlheim scheinen, wie ich, der Ansicht zu sein, dass man hier nicht unbedingt als Startvorgabe zweier Häfen bedarf. Mit der alternativen Inselbesiedlungsmethode ist es eigentlich kein Problem, dass die Häfen erst gebaut werden müssen bzw. können. Wer natürlich den Gründungskarren benutzen will, wird sich länger mit dieser Karte beschäftigen dürfen und sich unnötig in Schwierigkeiten bringen, weil diese Variante nun mal Zeit und Ressourcen kostet.

Dank der tollen Siedler IV Diebe, die man mit etwas Geschick auch als schnelle Träger benutzen kann und auch sollte, ist es sehr schnell möglich die Werkzeuge mittels der vorhandenen Fähre in die Hauptsiedlung zu transportieren.
Die Diebe können auf eigenem Gebiet nur freiliegende Waren aufnehmen, sie können keinen Waren von Lagern, Marktplätzen und Produktionsstätten aufnehmen.
Da die Äxte, Schaufeln und die Säge aber frei rumliegen, können wir diese mit den Dieben leicht aufnehmen.

Wir müssen aber auch andere Materialien, wie Steine und Bretter so transportieren, daher bauen wir in so einer Situation einen Marktplatz, der zwar teurer als ein Lager ist, es aber im Gegensatz zu diesem zulässt genau festzulegen wie viele Einheiten einer bestimmten Ware eingelagert werden sollen.

Um diese Waren nun auch für die Trägerdiebe aufnehmbar zu machen, reisen wir einfach den Marktplatz wieder ab, nun liegen die vorher eingelagerten Waren frei herum und können aufgenommen werden.

Es gibt natürlich Werkzeuge die wir nicht von den Dieben aufnehmen lassen müssen, da wir hierfür ja die Spezialisten haben: Pios oder Gärtner transportieren für uns die Schaufeln, Geologen transportieren die Hämmer, Saboteure die Spitzhacken.

Zu Beginn schicken wir die Fähre sofort zur Südinsel. Dann reißen wir alle Gebäude im Norden ab, auch die beiden mittleren Türme. Wir geben gleich den Auftrag für zwei mittlere Wohnhäuser, dem später noch ein Drittes und Viertes folgen sollte. Danach bauen wir schon zwei Holzfäller, Sägewerk, Steinmetz und ein Forsthaus.

Wenn die Fähre im Süden angelangt ist , verschiffen wir 15 Soldaten gen Norden.
In der Zwischenzeit haben wir uns im Norden mit dem recht großen Trupp Soldaten Richtung Mayasiedlung aufgemacht, warten aber zur Sicherheit noch auf die Kameraden aus dem Süden, bevor wir über die Mayasiedlung herfallen. So früh fragt Ihr Euch sicherlich, aber ja das muss sein!

Die Insel im Süden benutzen wir unterdessen dazu in der Anfangsphase immer schnellen Nachschub an Soldaten zu bekommen, dazu erweitern wir dort das Gebiet nach Osten um den kleinen Berg erschließen zu können, hier bauen wir rasch eine Waffenindustrie auf (2 Kohle-, eine Eisenerzmine, eine Eisenschmelze, eine Waffenschmiede und eine Kaserne). Wir produzieren hier aber nur Schwertkämpfer, die wir nach und nach mittels der Fähre in den Norden bringen.

Doch zunächst einmal weiter mit dem Angriff auf die Mayasiedlung.
Im Norden greifen wir erst einmal den ersten kleinen Turm (vollbesetzt) im Steinfeld an, wir laufen daher entlang der südlichen Küste. Nachdem dieser zerstört ist, müssen wir uns schon den ersten freiumherlaufenden Mayas erwehren, es sollte jedoch kein Problem sein.

Ist dieser Angriff abgewehrt wenden wir uns nach Norden (eigentlich Nordosten). Hier finden wir hintereinander 2 kleine vollbesetzte Türme, diese vernichten wir nacheinander.

Nun ziehen wir den Trupp zurück, ungefähr an die Stelle an der der erste kleine Turm stand, den wir eingenommen haben. Inzwischen sollte ein weiter Trupp an Soldaten aus dem Süden eingetroffen sein. Sind in unserem Trupp noch genügend Schwertkämpfer (ca. 10) vertreten, können wir auch mit diesem Trupp den Angriff weiterführen.
Ausgangsposition; erster vernichteter Turm. Von hier aus machen wir uns auf gen Osten, nun werden wir zwei weitere kleine Türme die hintereinander stehen finden, beide sind vollbesetzt und nacheinander zu zerstören. Wir kümmern uns erst einmal nicht um die anderen kleinen Türme die nicht vollbesetzt sind.

Nachdem weiterer Nachschub aus dem Süden eingetroffen ist, zerstören wir alle kleinen Türme. Hierzu arbeiten wir uns entlang der südlichen Küste nach Osten vor. Nachdem wir an der Ostküste angelangt sind, wenden wir uns nach Norden um dort einen weiteren kleinen Turm zu zerstören. Ist dies geschehen schicken wir einen Bogenschützen hinter das Gebirge in eine Schlucht. (Dazu später mehr!)

Die restlichen Soldaten ziehen wir entlang der Küste zurück.
Auf unserem Vernichtungszug haben wir die kleinen Türme im Norden ,die eine Art Bollwerk gegen die Wikinger bilden, stehen lassen, das werden wir auch weiterhin tun. Wir sollten nur dafür sorgen, das dieses Gebiet abgetrennt von dem restlichen Gebiet der Mayas ist. Das erspart einem einigen Ärger. Da die Mayas sonst sehr schnell zur Soldatenproduktion übergehen. Das kann man am besten verhindern, wenn man diese beiden Gebiete trennt.

Zu dem Bollwerk gibt es noch zu bemerken, dass hier die weitere Vorgehensweise davon abhängt, ob die Mayas bei unserem ersten Angriff schon einen weiteren Turm im Norden, bei dem Übergang zu den Wikingern bauen und besetzen konnten.

Falls dies nicht geschehen ist, gilt es nun an dieser Stelle, zwei mittlere Türme in die Nähe des großen Berges zu platzieren, da ansonsten die Wikinger hier in unser Gebiet siedeln. Ich habe die Karte mehrmals gespielt, mal musste ich dort Türme bauen mal war es nicht nötig, da die Mayas verhinderten, das sich die Wikinger weiter nach Süden ausbreiten konnten.

Die in der Mayasiedlung verbliebenen drei großen Türme, werden wir erst nach einer weiteren Rekrutierungsphase mit einigen Level 3 Schwertkämpfern vernichten.

Aufbau und Versorgung der Siedlung.

Dieses geschieht zeitgleich mit unseren Nadelstichangriffen gegen die Mayasiedlung!
Wir bauen nach und nach die Siedlung im Norden weiter aus. Wichtig ist es viele Diebe zu rekrutieren und mit diesen die Mayasiedlung auszuplündern. Hierzu kann man nie genug Diebe haben, man sollte aber nicht vergessen, noch ein paar Träger übrig zu lassen. Zuerst machen wir uns natürlich über die Startvorgaben der Mayas her, wir brauchen ja noch ein paar Äxte und mindestens eine Säge (wir müssen die betreffenden Werkzeuge also nicht aus dem Süden herbeischaffen).

Im Süden rekrutieren wir 10 Pios und 5 Geologen und bringen diese mittels der Fähre nach Norden. Mit einer Piostrasse und vorgezogenen Türmen, verbinden wir nun unsere nördliche Siedlung mit den eroberten Gebieten. Die Schaufeln die unsere Diebe mitgebracht haben nutzen wir um weitere Pios zu rekrutieren. So hat man sehr schnell die beiden Gebiete miteinander verbunden und kann das ehemalige Steinreservoir der Mayas ausbeuten, um die nördliche Siedlung weiter auszubauen. Hier bauen wir nun auch schon eine Kaserne und rekrutieren zunächst nur Level 2/3 Schwertkämpfer.

Doch woher nehmen wenn nicht stehlen. Hehe und genau das tun wir, nur dieses mal auf neutralem Gebiet. Wir haben ja nach der Zerstörung des kleinen Turmes im Nordosten am Rohstoffberg der Mayas, einen Bogenschützen in die Schlucht dahinter geschickt. In dieser Schlucht gibt es einige Geschenken zu finden, man muss sie nur holen gehen. Im Osten dieser Schlucht nahe der Küste finden wir massig Schwerter, im nördlichen Bereich finden wir Goldbarren und im nordwestlichen Teil dieser Schlucht finden wir Bögen. (Die Fundstellen sind durch weiße Punkte in der Taktikkarte gekennzeichnet). Wir entsenden nun einen weitern Schub von Dieben zu dem Lagerplatz der Schwerter und der Goldbarren, um die Bögen kümmern wir uns erst später.

Nach der Rekrutierung weiterer Level 3 Schwertkämpfer machen wir uns mit diesen auf um die drei großen Türme der Mayasiedlung niederzureißen.Achtung!
Das Bollwerk das die Wikinger an der Ausbreitung hindern sollte, ist aufrechtzuerhalten, es reicht aber vollkommen aus, wenn der westlichste Turm stehen bleibt.

Nun können wir darangehen und auf unser Hauptsiedlung die Bauwirtschaft weiter aufzubauen und unser Siedlungsgebiet zu erweitern.

Jetzt wird es aber auch schon Zeit eine große Waffenindustrie und zur Versorgung dieser die Nahrungsindustrie aufzubauen.

Was machen wir mit der südlichen Siedlung? Nun wir können uns auch hier ausbreiten und von hier aus Nachschub für die Hauptsiedlung produzieren. Es bleibt jedem freigestellt dies zu tun. Man braucht es nicht wirklich.
Wenn man es trotzdem tun möchte, würde ich vorschlagen nur Steine als Nachschub nach Norden zu liefern, man sollte sich aber hier nicht der Häfen bedienen, sondern der Fähre und den Trägerdieben.

Rohstoffvorkommen:
Hauptinsel:
Berg südöstlich unser Ausgangssiedlung: Kohle, Eisenerz, Gold, Granit
Berg südwestlich unserer Ausgangssiedlung: Eisenerz, Kohle, Gold

Großer Berg im Nordosten:
Südhang Eisen, Kohle, Granit
Westhang Gold, Kohle
Nordhang: Kohle,
Mayaberg.: Eisen, Kohle, Gold

Nördliche Seite der Schlucht: Granitvorkommen

Südliche Insel:
kleiner Berg im Osten: Kohle, Eisen

Angriff auf die Wikingersiedlung:
Im Norden rekrutiert man fleißig im Verhältnis 60:40 Bogenschützen/Schwerter.(Level1/Level3). Hat man ca. 200-250 Soldaten, begibt man sich mit dieser Streitmacht nicht entlang des großen Berges Richtung Norden zu den Wikingern, sondern weiter östlich . Der große Angriff erfolgt durch die Schlucht in den Hinterhof der Wikingersiedlung, dort finden wir viele kleine Türme vor, die man rasch einnehmen kann, außerdem trennen wir den Wikinger dadurch von seinem Rohstoffberg ab.

Wer die Sabos mal so richtig einsetzen will setzt 15 von ihnen in die Fähre und landet mit diesen im nordwestlichen Teil der Wikingersiedlung, hier finden wir die Waffenschmieden der Wikinger vor. Die Sabos zerstören diese, während wir mit unser Soldatenstreitmacht die Wikinger dezimieren. Da wir inzwischen fleißig weiter Soldaten rekrutiert haben, schicken wir diese an die Front.

Des Weiteren eignet sich diese Karte auch dafür Kriegsschiffe und Kriegsmaschinen einzusetzen. Dies ist nicht unbedingt notwendig, wer aber diese Features mal im Einsatz sehen möchte findet hier eine Karte vor, bei der man dieses sinnvoll nutzen könnte.
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